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Neues von den Moosquitos

MoosQuitos on Tour II die 2. (von Claudia & Helmut)

Und zum zwe iten mal sind die MoosQuitos der Tanzsportabteilung des SCI-Inhausen ausgeflogen.

Nicht wie beim ersten mal in ferne Länder......  mit schwerem Transportgerät....sondern im schönen Inhauser-Land........ mit dem was Gott uns mitgegeben hat......?!?!

Auch das Ziel war anders.

Nachdem beim Ersten mal der Besuch der Boogie-Meisterschaft in Roth das Ziel und der krönende Abschluss war, sollte dieses mal der Weg das Ziel sein.

Und der kann lang sein.

Doch das Was / Wie / Warum wurde sorgsam gehütet. Die Organisatoren haben dieses Geheimnis gehütet wie einen kostbaren Schatz. So kam es, dass erst nach Beginn bekannt wurde auf was sich die vielen Probanten eingelassen hatten.

Nachdem sich an die 50 Teilnehmer am Sammelpunkt eingefunden hatten musste zuerst der einzige Vertreter der Bergsteigerfraktion (Sigi mit Sepperlhut und Wanderstock) davon überzeugt werden, das es nicht in die Berge geht, sondern das Flachland erkundet wird.

Eine Wanderung in höhere Gefilde, in den Sportheimsaal, war die erste Herausforderung.

Dort wurden unter sehr strengen Auslosverfahren die einzelnen Gruppen zusammengestellt.

Jetzt wurden noch die Aufgabenblätter, Beschreibungen und ein Sammel-Bag verteilt.

Dann ging es richtig los.

Zur Verschärfung des Wettkampfes wurden die Gruppen einzeln losgesandt.

Die Konzentration und die Treffsicherheit der Gruppen wurde getestet.

Mit Dart-Pfeilen mussten die Auserwählten der Gruppe das Ziel möglichst Präzise treffen und viele Punkte erreichen.

Darauf folgte - 20 Meter entfernt - der nächste Test.

Auch hier war die Konzentration und Treffsicherheit gefragt.

Mit Wasserpistolen musste der Feind besiegt werden. Die arme Duplo-Familie wurde gnadenlos vom Platz geräumt.

Jede Gruppe bekam jetzt noch eine Spagettinudel, die unversehrt zur Marienmühle gebracht werden sollte. Da stellte sich natürlich die Frage: Wer hat das gewisse Händchen?... oder die beste Idee!

Der Weg führte unter anderem am idyllischen See vorbei.

Damit es nicht zu langweilig wurde mussten auch dabei diverse Aufgaben bewältigt werden.

Waren doch immer wieder Richtungshinweise angebracht, die den rechten Weg zeigen sollten. Teils offen und sichtbar, teils an Schnüren von der Brücke hängend versteckt.

Einen herzlichen Dank, an dieser Stelle, an den unermüdlichen Jens, der mit seiner „Tour de Schnitzeljagd“ immer wieder dafür gesorgt hat, dass die Hinweise auch in die richtige Richtung führten.

Um die Teilnehmer noch mehr zu verwirren, hatten die Organisatoren auch noch die mathematischen Fähigkeiten der Teilnehmer auf eine harte Probe gestellt. Waren doch überall Zahlen und Rechenaktionshinweise aufgestellt, die zu einem sehr wichtigen Ergebnis führen sollten.

Das schwierigste aber war das Übersetzen von “sächsischen“ Wörtern ins Hochdeutsche.

Auch die plastische Vorstellungskraft wurde auf eine harte Probe gestellt. Sollten doch durch das betrachten von Nahaufnahmenm erkannt werden, was für ein Gegenstand zu sehen ist.

An dieser Stelle sei noch vermerkt, dass leider keine Bilder über Manu's verwundertes Gesicht vorhanden sind. Sie hatte sich doch ernsthaft die Frage gestellt, warum die Teilnehmer auf dem Boden, an den Büschen, Bäumen und Gräsern, am Getreide und sonst überall nach der zu findenden Wäscheklammer suchten. Waren sie doch schön sichtbar an ein Schild geklammert.

Das genannte wichtige Ergebnis der Rechenaufgabe wurde selbstverständlich auch noch dringend benötigt. Musste doch ein Fernglas von den Zahlenschlossfesseln befreit werden.

Ansonsten war es ja nicht möglich die vielen Gegenstände am entfernten Baum zu erkennen.

Endlich, nachdem diese vielen Aufgaben mit viel Spaß und Gaudi bewältigt waren, wurde die Mühle erreicht.

Bevor die Freigabe zu Kaffee und selbstgebackenem Kuchen (an dieser Stelle ein erneuter Dank an die Spender) gegeben wurde, musste noch ein Puzzle auf Zeit zusammengebaut werden.

Dann endlich..... Kaffe, Kuchen, Erfrischung und Rast und Ruh..,

Kaum hatte sich der Körper auf  Erholung eingestellt, wurde er schon wieder gefordert.

Drei Spiele hatten sich die Organisatoren ausgedacht.

  1. Hufeisenwerfen.....und keine Sorge - kein Pferd der Nachbarschaft vermisst seine Schuhe!
  2. Vermeide den Blickkontakt.......
  3. Staffellauf.

Bei „vermeide den Blickkontakt“ sollten wir vermeiden den Blick eines Anderen „nicht“ zu erwiedern. Was selbstverständlich garnicht so einfach ist und für riesen Lacher gesorgt hat.

Der Staffellauf wurde dann noch komplizierter.

Boogieschritt mit Ballhochwurf, Schwimmflossenlauf, Namen aufsagen und gehen rückwärts, Zweiersackhüpfen mit Ballzuwurf und Ballweitergabe per Decke waren die Aufgaben.

Nachdem diese Aufgaben bewältigt waren, wurden die Teilnehmer zur Erholung wieder auf den Weg gesandt.

Der Sammel-Bag kam endlich zu seinem Bestimmungszweck. Sollten doch 5 Dinge der Natur gefunden und mitgebracht werden.

Für die Hausfrauen und Hausmänner war die nächste Aufgabe natürlich leicht. Durften sie doch schätzen wie viel Zucker, Wasser, Nudeln, in einzelnen Behältern war.

Wie nicht anders erwartet, waren auch auf dem weiteren Weg wieder verschiedene Gegenstände ersichtlich. Mit den Gegenständen sollte ein Land erkannt werden in dem man schön Urlaub machen kann.

Dass dabei noch nach der dazugehörenden Rede von Meister Ede (Transrapid) gefragt wurde, versteht sich von selbst.

Bei der nächsten Station sollte das musikalische Fachwissen getestet werden. Das zusammenfügen bzw. finden von Musiktiteln und Interpreten war die Aufgabe. Für die sattelfesten Boogie-Enthusiasten kein Problem.

Als zusätzliche Aufgabe auf dem langen Weg sollte aus dem Abteilungsnamen ein Satz gebildet werden. Für jeden Buchstaben ein Wort.

M – O – O – S – Q – U – I – T – O – S

Es sind sehr schöne, interessante, lustige, teils fantasievolle Sätze entstanden.

Das letzte Schnitzel, auf dem langen Weg, war ein Bambus-Stangen-Slalomlauf durch die Bäume. Auch diese Aufgabe wurde mit Bravour bewältigt.

Nachdem alle Aufgaben erfüllt waren, kehrten die Teilnehmer erschöpft aber glücklich im Sportheim ein.

Nur die Organisatoren hatten noch nicht Pause.

Die Auswertung der erlangten Schnitzel und die damit verbundene Siegerehrung setzt voraus, dass die einzelnen Gruppen  Ihren Namen dem Bewertungsrichtern mitteilten. Auch diese Namensfindung war ein Teil der vielen Aufgaben.

Nach stundenlangen Auswertungen und Beratungen war endlich die Siegergruppe ermittelt und die Siegerehrung konnte stattfinden. Unter tosendem Applaus wurde jeder Gruppe ein Present und ihre Plazierungsurkunde überreicht.

Essen, Trinken, Feiern, lustig sein.

Das Grill- Buffete, die Salate und die Beilagen alles vom Feinsten. Unsere DJ’s Jens und Flo legten super auf, und die diversen Einlagen ließen die Strapazen des Tages leicht vergessen.

Kurz gesagt

=== Es war ein Super Tag ===

Zum Schluss steht noch ein recht herzlicher Dank an Manu, Kristin und die vielen heimlichen Helfer an, die diesen Tag wieder einmal zu einem unvergesslichen Highlight in der Geschichte der MoosQuitos gemacht haben.

Vielen, vielen Dank!

Von Claudia & Helmut